Christoph Weisse

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Dieser Foto-Blog berichtet aktuell über interessante Erfahrungen, Neuheiten und Ideen in der Landschafts- und Naturfotografie.

 
Posts in Landscape Photography
Colorado Herbst-Impressionen

Die goldene Jahreszeit gilt im höchstgelegenen US-Bundesstaat als Geheimtipp unter Landschaftsfotografen: Jedes Jahr in dieser Zeit leuchten die Espenwälder zwischen dem Rocky Mountain National Park im Norden und den Ausläufern des San Juan Gebirges im Südwesten Colorados in leuchtenden Farben vor allem in den Laubfärbungen gold, orange, purpur, allerdings weniger in rot. Dieses Phänomen ist auch als “Indian Summer” bekannt. Die Landschaft von Colorado ist gerade in dieser Jahreszeit sehr vielfältig und malerisch. Neben den klassischen und bekannten Touren gibt es in Colorado auch weniger bekannte Möglichkeiten, die bunte Blätterpracht zu geniessen.

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Fotos von der Jahrhundert-Mondfinsternis

Die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts zog viele Menschen in ihren Bann. Zu sehen gab es nichts weniger als den «Blutmond», wie der in kupferrotes Licht getauchte Erdtrabant im Volksmund genannt wird. Das Phänomen «Blutmond» entsteht durch Streulicht der Sonne. Vor allem die langwelligen, roten Anteile des Lichts werden durch die Erdatmosphäre in den Schattenkegel hinein gebrochen. Der Zufall wollte es, dass ganz in der Nähe des Vollmondes der Planet Mars ebenfalls in Erdnähe unterwegs ist. Der rote Planet war eine Handbreit unterhalb der verdunkelten Mondscheibe zu sehen und übertraf für einmal sogar den Jupiter an Glanz. Die nächste totale Mondfinsternis von ähnlicher Länge wie am 27. Juli ist erst wieder für das Jahr 2123 zu erwarten. 

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White Sands: Unterwegs In der weissen Wüste

… Die eindrucksvollen wellenförmigen Dünen bestehen aus Gipssand und machen White Sands wegen ihrer Grösse, der weissen Farbe und der umgebenden Landschaft zu einem Paradies für Fotografen. Die grossen Dünenfelder bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu neun Metern pro Jahr in Richtung Nordosten. Die Straßen innnerhalb von White Sands werden immer wieder komplett zugeweht und müssen regelmässig mit grossen Schneepflügen vom Sand befreit werden. Die Sommer sind heiß mit bis zu 38° C im Juli, die Winter dagegen relativ mild, wobei die Nachttemperaturen allerdings oft unter den Gefrierpunkt fallen. Der meiste Regen fällt im Sommer, was häufig mit Gewittern mit Blitzschlag und Hagel einhergeht. …

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Bryce Canyon im Winter

Reisen in die Nationalparks der USA außerhalb der Saison hat viele Vorteile – aber auch einige Nachteile. Sehr praktisch ist die Verfügbarkeit von Übernachtunsgmöglichkeiten in vielen Parks - und kostensparend ist es auch. Im Bryce Canyon zum Beispiel kann man einerseits kurzfristig Zimmer für wenig Geld buchen, andererseits ist die Auswahl aber auch eingeschränkter. Bis in den März hinein haben noch viele Unterkünfte rund um den Bryce Canyon geschlossen. Aus meiner Sicht der wichtigste Vorteil sind aber die wenigen Besucher - bei unserem letzten Besuch vor wenigen Tagen war ich am Sonnenaufgang allein und konnte die grandiose Natur in Stille und ohne die üblichen Beeinträchtigungen geniessen. Diesen Luxus lernt man vor allem dann schätzen, wenn man die Situation z.B. mit einem Besuch im September vergleicht.

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Unterwegs im Nordwesten der USA

Der Pazifische Nordwesten gehört zu den schönsten Regionen der USA. Und das zu Recht, denn die Natur ist atemberaubend schön. In den Bundesstaaten Washington und Oregon erwartet den Besucher eine einzigartige zerklüftete Küste, unberührte Wildnis und riesige Waldgebiete. Weltweit bekannt ist z.B. der subtropische Regenwald, der den Olympic National Park im Bundesstaat Washington bildet. 

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Der Dallol in Äthiopien: Eines der grossen Naturwunder

Das Dallol-Gebiet ist bis heute wenig bekannt und gilt trotzdem als eines der grössten Naturwunder der Erde. Es liegt in der Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens in unmittelbarer Grenznähe zu Eritrea. In dieser schwer erreichbaren Gegend werden die höchsten durchschnittlichen Jahrestemperaturen der Erde registriert. Das etwa 4 km² große Vulkangebiet erhebt sich ca. 60 m aus einer Salzebene, welche 120 m unter dem Meeresspiegel liegt. In der von aktiven Vulkanen umgebenen Gegend löst durch Magma erhitztes Grundwasser beim Aufsteigen durch die 1000 m dicken Salz- und Anhydritschichten Mineralien auf, die an der Oberfläche wieder abgelagert werden. Dabei bilden sich verschiedenartigste Formen, welche an Korallenstöcke erinnern.

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Libysche Sahara und weisse Wüste

Die sog. Weisse Wüste (arab.: el-sahara el-beida) liegt im ägyptischen Teil der libyschen Sahara zwischen den Oasen Bahariyya und Farafra, etwa 30 km nördlich der letzteren und 500 km südwestlich von Kairo. 2002 wurde die Weiße Wüste mit ihrer Umgebung zum Nationalpark erklärt. Dieser erstreckt sich über 3010 km² mit einer weiteren Pufferzone von 971 km². Seit 2008 patrouillieren Park Ranger, zu deren Aufgaben unter anderem die Erhebung von Eintritt- und Übernachtungsgebühren bei Touristen gehört. Dennoch ist die Weisse Wüste noch immer nur wenig bekannt, obwohl in den letzten Jahren mehr und mehr Reiseunternehmer Touren in die Weisse Wüste anbieten.

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EVERGLADES NATIONAL PARK

Wer sie einmal gesehen hat, weiß, dass die Everglades einen unvergesslichen Schatz in der Natur darstellen, der international kaum Konkurrenz findet. Nachdem ich schon viel gehört, aber noch viel mehr über dieses riesige Gebiet außergewöhnlicher Flora und Fauna gelesen hatte, nutze ich die Gelegenheit eines Besuches in Miami zum Besuch der Everglades.

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Bericht in der Aargauer Zeitung

Die Aargauer Zeitung hat einen Artikel über meine Arbeit als Fotograf veröffentlicht. Christoph Weisse bereist mit seiner Kamera die ganze Welt – am liebsten einsame Orte. «Ich habe einen fast unstillbaren Hunger an Bildern», sagt Christoph Weisse ernst aber mit einem Schmunzeln. Der 54-Jährige kommt gerade zurück von einer Reise nach Miami. Weisse, der nebenberuflich als Fotograf arbeitet, steht in seinem Fotostudio. Dieses befindet sich im alten Schulhaus von Mönthal.

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Grönland: Das Land des ewigen Eises

2700 Kilometer lang, 1000 Kilometer breit und keine Strassen! Grönland ist ein Land der starken Kontraste. Die extremen Jahreszeiten reichen vom langen und dunklen Winter bis hin zu den milden, hellen Sommertagen, in denen die Mitternachtssonne für die „weissen“ Nächte sorgt. Die Schönheit der gigantischen Eisberge und des „ewigen Inlandeises“ sind begleitet von einer einmaligen Stille, die nur durch das Geräusch der kalbenden Gletscher und dem Geheul der Schlittenhunde unterbrochen wird. Den rauen, beständigen Formen des allgegenwärtigen Urgesteins stehen die fragilen und vergänglichen Formen des Eises gegenüber.

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Ein Ort surrealer Schönheit: Der Dallol in Äthiopien

Kürzlich erschien ein Artikel im stern (N3. 48 vom 24.11.2016) über das Dallol-Gebiet in Äthiopien. Der Dallol ist der heisseste Ort der Erde und zugleich eine Gegend von surrealer Schönheit. Er wird im erwähnten Artikel als  "ausserirdisch schön" beschrieben. Diese einzigartige Gegend ist bis heute wenig bekannt und gilt trotzdem als eines der grössten Naturwunder der Erde. Es liegt in der Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens in unmittelbarer Grenznähe zu Eritrea. In dieser schwer erreichbaren Gegend werden die höchsten durchschnittlichen Jahrestemperaturen der Erde registriert.

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